Newsletter Nr. 11, 22. Februar 2010


Herzlich willkommen zum „Fit für Familien“ – Newsletter!

 

Falls Sie diesen Newsletter unformatiert erhalten haben, können Sie das Original unter www.fit-fuer-familien.ch/?id=110 anschauen.


 

 

 

Zentralschweizer Veranstaltungsreihe:
SCHULE & GESCHLECHT

 

Ein Projekt der Zentralschweizer Gleichstellungskommissionen und Fachstellen für Gleichstellung

 

Können Buben tatsächlich besser rechnen als Mädchen? Haben Mädchen wirklich kein Interesse an Technik und Informatik? Und wenn dem so sein sollte, weshalb? In welchem Masse prägen Rollenbilder unser Verhalten? Was heisst Genderkompetenz in der Schule?

 

Diese Fragen stehen im Zentrum dieser Veranstaltungsreihe, die vom Herbst 2009 bis Frühling 2010 an sechs Orten der Zentralschweiz durchgeführt wird. Detaillierte Informationen zu allen Veranstaltungen sind zu finden unter www.fit-fuer-familien.ch

 

 

 

 

Veranstaltung 5 im Kanton Luzern
Mädchen und Jungs im mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterricht

 

Mittwoch, 24. März 2010, 18.30 Uhr, Marianischer Saal, Bahnhofstrasse 18, Luzern

 

Das Thema Chancengleichheit stellt eine aktuelle Herausforderung für den mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterricht dar. Die mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächer polarisieren dabei zwischen Mädchen und Jungen. So weisen zahlreiche Studien auch für die Schweiz beträchtliche Leistungs- und Interessensunterschiede zwischen den Geschlechtern aus, die sich im Verlauf der Schulzeit noch vergrössern. Im naturwissenschaftlich-technischen Bereich werben Ausbildungsbetriebe und Hochschulen immer mehr um Schulabgängerinnen. In der Veranstaltung sollen Ursachen der Geschlechterdifferenzen analysiert und Massnahmen für den Unterricht diskutiert werden. Ziel ist es, das Interesse und den Lernerfolg von Mädchen und Jungs zu fördern.

 

Referat:
Prof. Dr. Dorothee Brovelli, Physikerin, Dozentin Naturwissenschaften, PHZ Luzern

 

Podium:
Rita Krummenacher, Mathematikerin, Dozentin Mathematik, PHZ Luzern
Prof. Dr. Markus Wilhelm, Biologe, Dozent Naturwissenschaften, PHZ Luzern
Prof. Dr. Dorothee Brovelli, Physikerin, Dozentin Naturwissenschaften, PHZ Luzern

 

Moderation:
Prof. Dr. Annette Tettenborn, Fachbereichsleiterin Bildungs- und Sozialwissenschaften, PHZ Luzern

 

Organisation:
Pädagogische Hochschule Zentralschweiz, Dienststelle Soziales und Gesellschaft des Kantons Luzern

 

Anmeldung:
Bis zum 18. März an gesellschaftsfragen@lu.ch oder T 041 228 67 12

 

Flyer

 

Kontakt und Info
Fachstelle Gesellschaftsfragen des Kantons Luzern, Daniel Fallegger, Rösslimattstrasse 37, Postfach 3439, 6002 Luzern, T 041 228 67 14
www.disg.lu.ch/index/gleichstellung.htm

 

 

 

 

Veranstaltung 6 im Kanton Uri
Rollenbilder - Zwischen Teddybär und Supermann oder vom Puppenhaus in die Welt hinaus

 

Dienstag, 20. April 2010, 19.30 Uhr, Kollegi Kapelle Altdorf

 

Im Zentrum dieses Anlasses stehen die Rollenbilder der jungen Frauen und Männer, die immer wieder eigene Entscheide beeinflussen und sogar bestimmen. In der Diskussion geht es um die Frage, welche Ressourcen junge Menschen haben und welche Unterstützung sie brauchen, um unabhängig der gängigen Rollenvorstellungen an ihre Fähigkeiten zu glauben und ihren eigenen Weg planen und in Angriff nehmen zu können.
Das Inputreferat von Lu Decurtins gibt einen Einblick in die Thematik, im anschliessenden Podium diskutieren die verschiedenen Fachpersonen die präsentierten Ansätze.

 

Referat:  
Lu Decurtins, Erwachsenenbildner, Sozialpädagoge und Supervisor, Forschungs- und Projektarbeit im Genderbereich, Autor und Vater von drei Kindern

Anschliessend Podium

 

Organisation:
Kommission für die Gleichstellung von Frau und Mann, Kontakt Uri, Jugendberatung

 

Kontakt und Info
Kommission für die Gleichstellung von Frau und Mann des Kantons Uri, Monika Arnold (Sekretariat), Standeskanzlei Rathaus, 6460 Altdorf,
T 041 875 20 08, monika.arnold@ur.ch

 

 

 

  

Kantone Obwalden und Nidwalden

 

Powerwochen in Obwalden und Nidwalden für „Maitli“ und „Buebä“

 

In der zweiten Frühlingsferienwoche vom 12. bis 16. April 2010 findet sowohl in Obwalden wie in Nidwalden zum ersten Mal die „Maitli- und Buebäpowerwoche“ statt. Bereits im Herbst 2008 wurde in Obwalden – damals nur für Mädchen – eine erste solche Woche durchgeführt, worauf dieses neue Projekt aufbaut.

 

Es werden halb- und ganztägige Workshops in den Bereichen Kochen, Outdoor, Shiatsu, DJ, Schweissen und Hämmern, Streetdance, Theater und zu Fragen rund um Sexualität, Liebe und Aufklärung angeboten.

 

Die Workshops finden geschlechtergetrennt statt, so sollen die Jugendlichen ermutigt werden, Angebote zu besuchen, die nicht typisch für das eigene Geschlecht sind. Es wird ihnen also die Möglichkeit geboten, neue Interessen zu entdecken ohne dem Druck des anderen Geschlechts ausgesetzt zu sein. Die Workshops der „Maitli“ werden von Frauen und die der „Buebä“ von Männern geleitet.

 

Teilnehmen können Jugendliche der ersten bis zur dritten Oberstufe. Die Workshops finden für Obwalden in Sarnen und für Nidwalden in Stans statt. Die Broschüre mit Anmeldebogen erscheint Mitte Februar 2010.

 

Organisation:
Fachstelle Gesundheitsförderung OW/NW und Fachstelle Gesellschaftsfragen NW
in Zusammenarbeit mit der Fachstelle für Gleichstellung von Frau und Mann OW/NW, der Jugendarbeit Sarnen, Sachseln, Alpnach und Stans sowie mit Infoklick Zentralschweiz.

 

Kontakt und Info
Fachstelle Gesundheitsförderung OW/NW, Dorfplatz 4, 6060 Sarnen, Andreas Althaus,
T 041 666 60 62, andreas.althaus@ow.ch
www.power-woche.ch



 

 

 

 

Kanton Zug

 

ZUGER BUBENTAG am nationalen Tochtertag
12. November 2009 – Ein Rückblick

 

In den Zuger Gemeinden Oberägeri, Rotkreuz und Steinhausen fand innerhalb des bestehenden Rahmens des nationalen Tochtertages der ZUGER BUBENTAG für die erste Oberstufe statt. Ziel war es, die Ressourcen, Stärken und das Selbstwertgefühl der Buben zu fördern. Das Pilotprojekt wurde von der „Zuger Fachstelle punkto Jugend und Kind“ und der „Kommission für die Gleichstellung von Frau und Mann des Kantons Zug“ initiiert.
Am Morgen beschäftigten sich die Buben unter der Leitung von Fachpersonen aus den Bereichen Kampfsport oder Selbstverteidigung mit ihren eigenen und den Grenzen ihrer Mitschüler. Nachmittags boten gemeindliche oder kantonale Fachstellen einen Workshop an, bei dem sich die Schüler mit ihrem „Mann-Sein“ und dem Thema „Respekt“ auseinandersetzten.
Insgesamt nahmen 86 Schüler am ZUGER BUBENTAG teil.

 

Mehr 

 

Kontakt und Info
Kommission für die Gleichstellung von Frau und Mann, Neugasse 2, 6300 Zug,
T 041 728 48 44, info.gleichstellung@di.zg.ch


 

 

 

Überregionale Aktualitäten

 

2020 – Der weibliche Blick auf die Zukunft: Erste Ergebnisse

 

Nachdem alliance F im Herbst 2009 an verschiedenen Orten in der Schweiz Workshops zum Thema „Der weibliche Blick in die Zukunft“ durchgeführt hat, können nun die ersten Ergebnisse präsentiert werden. So ist alliance F am 2. Business&Network Day anwesend, der von www.swonet.ch, dem Internetportal der Schweizer-Frauenorganisationen, am 12. März 2010 in Schönenwerd organisiert wird.
Flyer

 


 

 

 

Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männer wieder grösser

 

 
Wiederum führen verschiedene Frauenorganisationen unter der Koordination von BPW Schweiz (Business and Professional Women) den Equal Pay Day durch und fordern gleichen Lohn für gleiche Arbeit.
Dieses Jahr findet der Equal Pay Day am 11. März 2010 statt. Dies bedeutet, dass die Frauen bis am 11. März 2010 für den gleichen Lohn arbeiten müssen, den die Männer für die gleiche Arbeit bis Ende Dezember 2009 verdient haben.
Mehr Infos unter www.equalpayday.ch/
Neue Broschüre des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann zum Thema Lohngleichheit 

 


 

 

 


Beruf und Familie vereinbaren – neue Plattform des Kantons Zürich

 

Der Kanton Zürich lanciert eine neue Internetplattform unter www.vereinbarkeit.zh.ch/, die allen Arbeitgebenden und Arbeitnehmenden als Informationspool und als Forum zu Themen der Vereinbarkeit von Beruf und Familie dienen soll. Unternehmen können ihre Familienfreundlichkeit auf der Plattform selber testen und erfahren, wie sie familienfreundlicher werden können. Angestellte finden Tipps, wie sie zu einer besseren Vereinbarkeit kommen können.
Flyer 

 

 

 

 

 

Newsletter Nr. 11 / 2010
Februar 2010

 

 

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